Warum nicht einfach Excel?
Eine Datenbank speichert Daten strukturiert, sodass viele Benutzer und Programme gleichzeitig, sicher und widerspruchsfrei damit arbeiten können. Eine Excel-Tabelle stößt genau dort an Grenzen: Zwei Personen bearbeiten dieselbe Datei, jemand tippt „Wetzler“ statt „Wetzlar“, eine Zeile wird versehentlich gelöscht – und niemand merkt es.
Die wichtigsten Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Datenbank (DB) | Die eigentlich gespeicherten Daten. |
| DBMS | Datenbankmanagementsystem – die Software, die die Daten verwaltet (z. B. Microsoft SQL Server, MySQL, PostgreSQL). |
| DBS | Datenbanksystem = DB + DBMS. |
| Tabelle (Relation) | Daten zu einem Thema, z. B. alle Kunden. |
| Spalte (Attribut) | Eine Eigenschaft mit festem Datentyp, z. B. ort als Text. |
| Zeile (Datensatz, Tupel) | Ein einzelner Eintrag, z. B. ein Kunde. |
| Schema | Der Bauplan: welche Tabellen, Spalten, Datentypen und Beziehungen es gibt. |
Relationale und NoSQL-Datenbanken
- Relational – Daten in Tabellen, die über Schlüssel verbunden sind, Abfrage mit SQL. Standard für Warenwirtschaft, Buchhaltung, ERP, Personalverwaltung.
- NoSQL – flexible Strukturen (Dokumente, Schlüssel/Wert, Graphen), gut auf viele Server verteilbar. Typisch für Web-Anwendungen, Caches (Redis) oder Konfigurationsspeicher (etcd in Kubernetes).